Den Duft der Lindenblüten einfangen und zu einem besonderen Sirup verarbeiten. Hier erfährst du wie es funktioniert!
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Gebackene Lindenblüten
Ich liebe Holunderblüten in all ihren Facetten. Kaum etwas fängt für mich den Frühsommer so wunderbar ein wie ihr unverwechselbarer Duft und ihr feines Aroma. Umso mehr bedauere ich jedes Jahr, dass ihre Blütezeit viel zu schnell vorübergeht.
Zum Glück folgt kurz darauf bereits die nächste duftende Kostbarkeit: die Lindenblüte. Auch wenn sie ihren ganz eigenen Charakter besitzt, eignet sie sich ebenso hervorragend für süße Köstlichkeiten und überrascht mit einer besonders feinen, zarten Note. So kann ich die Blütensaison noch ein wenig länger genießen und all jene Rezepte weiterführen, die ich sonst nur mit Holunderblüten zubereite. Dieses Rezept ist eines meiner liebsten Beispiele dafür.
Gebackene Lindenblüten
Zutaten (für ca. 20-25 Lindenblütendolden):
Teig zubereiten
Mehl, Maisstärke, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen.
Ei und Milch zugeben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen.
Lindenblüten vorbereiten
Die Lindenblütendolden vorsichtig ausschütteln, um kleine Insekten zu entfernen. Nicht abspülen, da sonst der wertvolle Blütenstaub und ein Teil des feinen Lindenaromas verloren gehen können.
Öl erhitzen
Das Frittieröl in einem Topf erhitzen.
Lindenblüten ausbacken
Die Blütendolden am Stiel halten und in den Teig tauchen, sodass sie rundum überzogen sind.
Sofort ins heiße Öl geben und ein paar Sekunden goldgelb ausbacken.
Abtropfen lassen
Die gebackenen Lindenblüten mit einer Schaumkelle ode Gabel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Servieren
Noch warm mit Staubzucker bestreuen und sofort genießen.
Rezept Hollersirup
Ob als Verdünnsaft, zum Prosecco oder Spritzer Weiß. Ein Holunderblütensirup ist bei uns immer ein großes Highlight und gehört zu meinen Lieblingssäften. Hab euch hier unser alljährliches Rezept mitgebracht, das schon zu Omas Lebzeiten hergestellt wurde.
Rezept Holunderblüten Sirup
Zutaten:
1,2 Liter Wasser
1 kg Zucker
2 Orangen (unbehandelt)
3 Zitronen (unbehandelt)
20 Stück Hollerblüten
30 g Zitronensäure
Zubereitung:
Am besten man verwendet für den Holunderblütensirup ein sauberes Rexglas mit Gummidichtung. Dieses wird bis zum Rand mit Holunderblüten gefüllt und die Orangen und Zitronen werden gewaschen und in grobe Stücke geschnitten und dazu gegeben. Nebenbei wird das Wasser mit dem Zucker und der Zitronensäure vermischt und erwärmt, bis der Zucker geschmolzen ist. Anschließend wird das Zuckerwasser in ein Wasserbad zum abkühlen gestellt.
Wenn das Zuckerwasser Zimmertemperatur erreicht hat, kann es über die Holunderblüten gegossen werden. Das Glas Luftdicht verschließen und für 4 Tage in die Sonne stellen. Mehrmals täglich schütteln, damit sich alles gut vermischen kann.
Nun ist der Sirup fertig und kann durch ein Sieb abgeseiht werden. Der Mulch wird im Biomüll entfernt. Bevor der Sirup in Glasflaschen abgefüllt wird, sollte er noch einmal kurz aufgekocht werden, damit er besser haltbar ist. In einer gut abgedichteten Glasflasche an einem kühlen und dunklen Ort (Keller oder Kühlschrank) hält er bis zu einem Jahr.
Holunderblütensirup wird wie jeder andere Verdünnsaft entweder mit Wasser oder Mineral angerichtet. Als erfrischendes Aperitif eignet er sich hervorragend in Sekt oder Prosecco.
Über die Heilwirkung von Holunderblüten
Die Blüten des Holunders werden seit Jahrhunderten als Heilmittel verwendet. Holunder Besonders als Tee helfen sie bei Erkältungen, Husten und Fieber, da sie schweißtreibend und schleimlösend wirken. Die enthaltenen Flavonoide und ätherischen Öle können das Immunsystem stärken und Entzündungen lindern. Holunderblüten fördern außerdem die Durchblutung und unterstützen den Stoffwechsel. In der Volksmedizin werden sie auch bei Nervosität und Schlafproblemen eingesetzt. Ihr angenehmer Duft macht sie zusätzlich beliebt für Sirup und Hausmittel.
Löwenzahn und Löwenzahnwurzel: Verborgene Schätze im Garten für Gesundheit und Wohlbefinden
Löwenzahn ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Wildpflanzen, die fast überall auf der Welt zu finden ist. Er ist bekannt für seine leuchtend gelben Blüten und seine fein gezackten Blätter, die man im Frühling oft auf Wiesen und in Gärten finden kann. Aber wusstest du, dass Löwenzahn auch eine lange Geschichte als Heilpflanze hat?
Die positiven Eigenschaften von Blüten & Blätter
Löwenzahnblätter sind nicht nur essbar, sondern auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie können roh oder gekocht in Salaten, Smoothies oder Beilagen genossen werden und sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin A, C, K sowie Eisen, Kalzium und Magnesium. Die kleinen frischen Blätter, schmecken am besten. Ich persönlich verwende die Blätter zwar häufig, aber nur in kleinen Mengen, da sie sehr bitter sind.
Die leuchtend gelben Blüten des Löwenzahns sind ebenfalls essbar und bieten verschiedene kulinarische Möglichkeiten. Sie sind ideal zur Herstellung von Löwenzahnhonig, Marmelade, Gelee oder Kräutersalz & Blütenzucker. Zudem können sie zu einem erfrischenden und wohltuenden Tee aufgebrüht werden.
Auch in der Löwenzahnwurzel liegt die Kraft!
Die Löwenzahnwurzel ist ein Teil der Pflanze, der oft übersehen wird, aber tatsächlich hat sie viele medizinische Eigenschaften. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Löwenzahnwurzel seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt. Die Wurzel enthält auch eine Vielzahl von Nährstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
Eine der Hauptwirkstoffe in der Löwenzahnwurzel ist Inulin, ein löslicher Ballaststoff, der als Präbiotikum wirkt. Präbiotika unterstützen das Wachstum von nützlichen Darmbakterien und tragen so zur Gesundheit des Verdauungssystems bei. Die Löwenzahnwurzel wird auch als natürliches Diuretikum eingesetzt und kann helfen, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen.
Löwenzahnwurzel kann auch dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Studien haben gezeigt, dass die Wurzel eine entzündungshemmende Wirkung hat und bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis und Gicht eingesetzt werden kann.
Löwenzahn in der Küche
Neben seinen Heilkräften hat Löwenzahn auch kulinarische Anwendungen. Die jungen Blätter können roh in Salaten gegessen oder gekocht wie Spinat zubereitet werden. Die Blüten kommen auch in verschiedenen Gerichten wie Gelee, Sirup und sogar Wein zum Einsatz. Die Wurzel kann als Kaffeeersatz verwendet werden und hat einen leicht bitteren Geschmack.
Gesundheitliche Vorteile des Löwenzahns
Verdauungsunterstützung: Die Bitterstoffe in der Löwenzahnwurzel fördern die Produktion von Verdauungssäften und Gallenflüssigkeit, was die Verdauung und Nährstoffaufnahme verbessert.
Entzündungshemmend: Die im Löwenzahn enthaltenen Antioxidantien können dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
Natürliche Entgiftung: Löwenzahn kann bei der Entgiftung von Leber und Niere helfen, indem es die Ausscheidung von Giftstoffen fördert.
Stärkung des Immunsystems: Die in Löwenzahn enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe unterstützen ein gesundes Immunsystem und können dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen.
Förderung der Knochengesundheit: Dank seines hohen Kalzium- und Vitamin-K-Gehalts kann der Löwenzahn zur Erhaltung gesunder Knochen und Zähne beitragen.
Frisch gepresste Detox Power: Frühlingskräuter mit Stangensellerie, Apfel und Gurke für ein gesünderes Leben
In unserer schnelllebigen Welt ist es für viele Menschen schwierig, sich ausreichend um ihre Gesundheit und Ernährung zu kümmern. Oft greifen wir zu ungesunden Lebensmitteln, die zwar gut schmecken, aber unserem Körper nicht die Nährstoffe geben, die er benötigt. Zum Glück gibt es einige natürliche Alternativen, die uns dabei helfen können, unseren Körper zu entgiften und gesünder zu leben. In diesem Blog-Artikel werden wir uns mit drei dieser natürlichen Helfer beschäftigen: Staudensellerie, Apfel und Gurke, sowie die ersten frischen Wildkräuter die uns der Frühling schenkt.
Stangensellerie – Entgiftung und Unterstützung der Verdauung
Stangensellerie ist nicht nur eine köstliche Zutat in vielen Gerichten, sondern auch ein hervorragendes Nahrungsmittel, um unseren Körper zu entgiften und unsere Verdauung zu unterstützen. Die enthaltenen Bitterstoffe wirken beruhigend auf den Magen und können leichten Magenschmerzen entgegenwirken. Stangensellerie hat zudem eine leicht entwässernde Wirkung und besteht zu etwa 94 % aus Wasser, was ihn sehr kalorienarm macht. Selleriesaft kann als Teil einer Saftkur oder eines Diätprogramms verwendet werden.
Apfel – Ein Allrounder für unsere Gesundheit
Äpfel sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie enthalten wenig Kalorien, dafür aber viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Antioxidantien in Äpfeln schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und helfen somit, unseren Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bewahren.
Gurke – Ein wahrer Schatz an Nährstoffen
Gurken sind reich an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und Vitamin E sowie an Mineralstoffen wie Kalzium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor. Gurkensaft hat eine abschwellende Wirkung und kann beispielsweise geschwollenen Füßen entgegenwirken. Dank der enthaltenen Kieselsäure tragen Gurken auch zu gesunden Haaren, Nägeln und Haut bei. Außerdem wirkt Gurkensaft harntreibend, was wiederum bei der Entgiftung des Körpers hilft.
Brennnessel - großartig für unseren Stoffwechsel!
Die Brennnessel ist eine beliebte heimische Pflanze, um im Frühling den gesamten Stoffwechsel anzuregen und wird auch gerne zum Entgiften eingesetzt. Deshalb wurde sie zu einem wichtigen Bestandteil von Tees und Frühjahrskuren. Aber auch im Smoothies oder frischgepressten Säften macht sie sich hervorragend.
Giersch - die perfekte Vitamin-C Quelle
Durch den Gehalt an vielen Mineralien ist die Heilpflanze basisch, fördert den Stoffwechsel und entsäuert unseren Körper. Giersch ist aufgrund seines hohen Vitamin-C aber auch Eisengehalts sehr gesund und perfekt um Frühjahrsmüdigkeit und allgemeine Trägheit sowie Schlappheit, die häufig durch Vitamin-Mangel hervorgerufen wird, zu bekämpfen!
Grüner Gemüse-Saft „Brennnessel-Giersch-Stangensellerie“
1 Stangensellerie
4 mittelgroßer Apfel
4 gehäufte Handvoll Brennnesselblätter
4 gehäufte Handvoll Gierschblätter
1 Gurke
4 (5 mm Scheiben) Ingwer
1 bio Zitrone halbiert
So bereitest du den Gemüse-Smoothie zu:
Alles waschen, grob hacken und in den Slow Juicer oder Entsafter geben.
Lieblingsrezept Bärlauchsuppe - einfach, schnell & lecker
Bärlauch ist nicht nur kulinarisch sondern auch gesundheitlich ein Highlight und sollte daher unbedingt in die Frühlingsküche miteingebenden werden.
Mehr LesenScharbockskraut: Eine alte Heilpflanze, die auch in modernen Zeiten nützlich ist
Hast du schon einmal von Scharbockskraut gehört? Es ist eine alte Pflanze, die seit vielen Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet wird. Früher wurde damit die gefürchtete Krankheit Skorbut (Scharbock = alte Bezeichnung für Skorbut), welche auf einem Vitamin-C Mangel zurückzuführen ist und bei Seefahrern sehr häufig vorkam behandelt.
Scharbockskraut hat viele Anwendungen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamin-C aber auch Mineralstoffe. Sie gehört zu den ersten Frühlingskräutern, dessen Blätter schon ab Februar gesammelt werden können, wichtig ist jedoch das Wildkraut zu konsumieren bevor es seine gelben Blüten entfaltet.
Denn ab erscheinen der Blüte bildet die Pflanze das gifte Protoanemonin aus. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der bei Hautkontakt Reizungen, Schleimhautreizungen aber auch Erbrechen und Durchfall auslösen kann. Vom Verzehr ab der Blüte ist also abzuraten.
Es ist bekannt, dass die vitaminreichen Blätter vom Scharbockskraut bei Verdauungsproblemen, Atemwegsbeschwerden und Hautproblemen unterstützen. Aber wusstest du auch, dass es Entzündungen und Schmerzen lindern kann und einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem hat?
Scharbockskraut kann auf verschiedene Arten konsumiert werden. Du kannst es als Tee trinken, indem du einen Teelöffel getrocknete Blätter in eine Tasse heißes Wasser gibst und es für etwa 10 Minuten ziehen lässt.
Aber man kann die jungen Blätter des Scharbockskrauts roh in Salaten oder zum Abendbrot essen. Sie haben einen frischen, zitronigen Geschmack, der gut zu vielen Gerichten passt und geschmacklich wirklich lecker sind.
Du kannst auch Scharbockskrautextrakt oder ein Mazzerat in selbstgemachten Hautpflegeprodukten wie Gesichtsmasken oder Lotionen verwenden.
Die Pflanze selbst wächste gerne auf feuchtem Boden und mag es schattig. In feuchten Laubwäldern, an Ufern von Wasserstellen oder unter einer Hecke im Garten findet man es sehr häufig.
Gebratenes Gemüse mit Kartoffeln, Weißkraut und Roten Rüben
Gsund & Guad aus Kraut & Ruam
Dieses Gericht ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, leicht verdaulich und sättigend – perfekt für eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit.
Rezept: Gebratenes Gemüse mit Kartoffeln, Weißkraut und Roten Rüben
Zutaten (für ca. 3 Portionen):
1 Zwiebel groß
2 TL Kümmelsamen
3-4 EL Olivenbratöl
500 g Weißkraut (fein geschnitten)
2 Rote Rüben (in feine Streifen geschnitten)
6 Kartoffeln (geschält und in Scheiben geschnitten)
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Sauerrahm als Dip
Zubereitung:
Zwiebeln anbraten:
Zwiebel schälen und fein hacken.
Olivenbratöl in einer großen Pfanne oder einem Topf erhitzen.
Kümmelsamen kurz im Öl rösten, dann die Zwiebeln hinzufügen und glasig braten.
Weißkraut hinzufügen:
Fein geschnittenes Weißkraut zu den Zwiebeln geben und unter Rühren einige Minuten mitbraten, bis es leicht zusammenfällt.
Rote Rüben und Kartoffeln:
Rote Rüben in feine Streifen schneiden, Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Beides zum Gemüse in die Pfanne geben, gut vermengen.
Würzen & sanft garen:
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Deckel aufsetzen, Hitze reduzieren und das Gemüse ca. 15 Minuten sanft garen, bis Kartoffeln und Rote Rüben weich sind.
Servieren:
Fertig! Optional mit gesalzenem Sauerrahm und frischen Kräutern (z. B. Rosmarin) servieren.
Dieses bunte Gemüsegericht vereint Kartoffeln, Weißkraut, Rote Rüben und Zwiebeln – jede Zutat bringt wertvolle Nährstoffe mit:
Zwiebeln enthalten viele Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken und entzündungshemmend wirken. Kümmel unterstützt zusätzlich die Verdauung.
Weißkraut ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Es fördert die Darmgesundheit und kann das Herz-Kreislauf-System unterstützen.
Rote Rüben liefern Folsäure, Eisen, Betalain und Nitrat, das die Durchblutung und Ausdauer fördert. Sie wirken entgiftend und können den Blutdruck positiv beeinflussen.
Kartoffeln sind eine gute Quelle für Vitamin B6, Kalium und komplexe Kohlenhydrate, die langanhaltende Energie liefern und die Verdauung unterstützen.
Olivenöl sorgt für gesunde ungesättigte Fettsäuren, die Herz und Gefäße schützen.
Tannenpeeling mit Salz & ätherischen Ölen
Erfrischend, durchblutungsfördernd, immunsystemstärkend und konzentrationsfördernd. Das sind ein paar Eigenschaften von ätherischen Nadelölen. Das Tannenpeeling ist hervorragend geeignet für Morgenmuffel, die schwer aus dem Bett kommen. Eine frische Dusche damit lässt müde Augen schnell verschwinden :)
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Ein altbekanntes und bei Kindern sehr beliebtes Hausmittel gegen Husten ist Schwarzer-Rettich-Hustensaft und ihr werdet sehen er ist in wenigen Schritten auch gemeinsam mit den Kids ganz einfach hergestellt :)
Mehr LesenRezept Hagebuttenmarmelade
Wenn man auf der Suche nach frischen Hagebutten ist, dann sollte man Ausschau nach der Heckenrose halten. Denn sie ist diejenige, die uns mit ihren vitaminreichen Früchten beschenkt. Die Heckenrose ist ein schnellwüchsiger Strauch und die am häufigsten wild wachsende Rosenart.
Die Hagebutte besitzt eine leicht harntreibende Wirkung und ist entzündungshemmend bei Wunden. Auf Grund ihres hohen Vitamin C Gehalts und anderen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wird sie vorbeugend gerne bei Erkältung angewendet.
Die Frucht der Wildrose wird vorwiegend bei Bronchitis, Nieren- und Blasenleiden, Erkältungen und Frühjahrsmüdigkeit und zur Stärkung des Immunsystems angewendet.
Rezept Hagebuttenmarmelade
Zutaten:
Hagebutten 750 Gramm (entkernt)
Wasser 400 Gramm/ml
Gelierzucker 3:1 Mischung
Zubereitung:
Zuerst wird die dunkle Kappe von den Hagebutten entfernt. Danach die Hagebutten halbieren und von den Samen befreien (Achtung - aus den Samen kann man ein wunderschönes Hagebuttenkernöl ansetzen, daher nicht wegwerfen).
Anschließend die halbierten Hagebutten gemeinsam mit Wasser aufkochen und ca. 10-15 Minuten auf leichter Stufe zugedeckt quellen lassen.
Danach kommt der Gelierzucker dazu und alles wird noch einmal aufgekocht und anschließend mit einem Stabmixer püriert.
Die Hagebuttenmarmelade ist nun fertig und kann in Gläser abgefüllt werden. Sie ist ein Jahr lang haltbar.
Es geht auch mit der Flotten Lotte :)
Für alle die eine Flotte Lotte haben, kann auch diese zum Einsatz gebracht werden. Am besten ist es jedoch wenn ma die Hagebuttenmarmelade erst nach dem ersten Frost herstellt, da die Hagebutten danach weich sind und besser durch die Flotte Lotte passiert werden können.
Tipp: wenn man aus den Kernen kein Öl ansetzten möchte, dann kann man auch die ganzen Früchte ohne Kappe kochen und pürieren, sollte sie aber anschließend durch ein Sieb drücken und die Kerne entfernen. Da ich jedoch die Heilkraft der Hagebuttenkerne sehr schätze und dieses Mazzerat gerne als Gesichtsöl verwende, ist für mich diese Methode wie sie im Rezept steht am besten :)
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Egal ob als Beilage zur Grillerei oder mit frischen Fetakäse als Hauptgericht. Dieses Rezept ist momentan das absolute Highlight in unserer Familie.
Rezept Ofenkürbis mit Honigmarinade, Nüsse & Rosmarin
Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis
1 handvoll Walnüsse
1 Packung Feta oder Kuhmilchkäsewürfel
10 frische Rosmarinzweige
2 Teelöffel fein geschnittene Rosmarinblätter
50 ml Olivenöl
50 ml Honig
Salz & Pfeffer
Zubereitung:
Den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend werden beide Hälften in ca. 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten und beiseite gelegt.
Olivenöl wird gemeinsam mit Honig und den fein geschnittenen Rosmarinblätter gut verrührt, bis sich alles miteinander verbunden hat.
Das Blech entweder mit Backpapier auslegen oder mit Öl einfetten. Nun werden beide Kürbisseiten gut eingepinselt und auf das Blech gelegt. Anschließend kommt noch Salz und etwas Pfeffer darüber. Zum Schluss werden die Walnüsse, sowie die Käsewürfel und die Rosmarinzweige daraufgelegt und alles wird für 30 Minuten bei 190 Grad (Ober und Unterhitze) gebacken. (Rohr unbedingt vorheizen).
Der Ofenkürbis, kann kalt oder warm gegessen werden. Er lässt sich auch hervorragend mit anderem Antipasti kombinieren.
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Den Duft der Lindenblüten einfangen und zu einem besonderen Sirup verarbeiten. Hier erfährst du wie es funktioniert!
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Ob als Verdünnsaft, zum Prosecco oder Spritzer Weiß. Ein Holunderblütensirup ist bei uns immer ein großes Highlight und gehört zu meinen Lieblingssäften. Hab euch hier unser alljährliches Rezept mitgebracht, das schon zu Omas Lebzeiten hergestellt wurde.
Mehr LesenLöwenzahn und Löwenzahnwurzel: Verborgene Schätze im Garten für Gesundheit und Wohlbefinden
Löwenzahn ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Wildpflanzen, die fast überall auf der Welt zu finden ist. Er ist bekannt für seine leuchtend gelben Blüten und seine fein gezackten Blätter, die man im Frühling oft auf Wiesen und in Gärten finden kann. Aber wusstest du, dass Löwenzahn auch eine lange Geschichte als Heilpflanze hat?
Die positiven Eigenschaften von Blüten & Blätter
Löwenzahnblätter sind nicht nur essbar, sondern auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie können roh oder gekocht in Salaten, Smoothies oder Beilagen genossen werden und sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin A, C, K sowie Eisen, Kalzium und Magnesium. Die kleinen frischen Blätter, schmecken am besten. Ich persönlich verwende die Blätter zwar häufig, aber nur in kleinen Mengen, da sie sehr bitter sind.
Die leuchtend gelben Blüten des Löwenzahns sind ebenfalls essbar und bieten verschiedene kulinarische Möglichkeiten. Sie sind ideal zur Herstellung von Löwenzahnhonig, Marmelade, Gelee oder Kräutersalz & Blütenzucker. Zudem können sie zu einem erfrischenden und wohltuenden Tee aufgebrüht werden.
Auch in der Löwenzahnwurzel liegt die Kraft!
Die Löwenzahnwurzel ist ein Teil der Pflanze, der oft übersehen wird, aber tatsächlich hat sie viele medizinische Eigenschaften. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Löwenzahnwurzel seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt. Die Wurzel enthält auch eine Vielzahl von Nährstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
Eine der Hauptwirkstoffe in der Löwenzahnwurzel ist Inulin, ein löslicher Ballaststoff, der als Präbiotikum wirkt. Präbiotika unterstützen das Wachstum von nützlichen Darmbakterien und tragen so zur Gesundheit des Verdauungssystems bei. Die Löwenzahnwurzel wird auch als natürliches Diuretikum eingesetzt und kann helfen, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen.
Löwenzahnwurzel kann auch dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Studien haben gezeigt, dass die Wurzel eine entzündungshemmende Wirkung hat und bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis und Gicht eingesetzt werden kann.
Löwenzahn in der Küche
Neben seinen Heilkräften hat Löwenzahn auch kulinarische Anwendungen. Die jungen Blätter können roh in Salaten gegessen oder gekocht wie Spinat zubereitet werden. Die Blüten kommen auch in verschiedenen Gerichten wie Gelee, Sirup und sogar Wein zum Einsatz. Die Wurzel kann als Kaffeeersatz verwendet werden und hat einen leicht bitteren Geschmack.
Gesundheitliche Vorteile des Löwenzahns
Verdauungsunterstützung: Die Bitterstoffe in der Löwenzahnwurzel fördern die Produktion von Verdauungssäften und Gallenflüssigkeit, was die Verdauung und Nährstoffaufnahme verbessert.
Entzündungshemmend: Die im Löwenzahn enthaltenen Antioxidantien können dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu unterstützen.
Natürliche Entgiftung: Löwenzahn kann bei der Entgiftung von Leber und Niere helfen, indem es die Ausscheidung von Giftstoffen fördert.
Stärkung des Immunsystems: Die in Löwenzahn enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe unterstützen ein gesundes Immunsystem und können dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen.
Förderung der Knochengesundheit: Dank seines hohen Kalzium- und Vitamin-K-Gehalts kann der Löwenzahn zur Erhaltung gesunder Knochen und Zähne beitragen.
Scharbockskraut: Eine alte Heilpflanze, die auch in modernen Zeiten nützlich ist
Hast du schon einmal von Scharbockskraut gehört? Es ist eine alte Pflanze, die seit vielen Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet wird. Früher wurde damit die gefürchtete Krankheit Skorbut (Scharbock = alte Bezeichnung für Skorbut), welche auf einem Vitamin-C Mangel zurückzuführen ist und bei Seefahrern sehr häufig vorkam behandelt.
Scharbockskraut hat viele Anwendungen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamin-C aber auch Mineralstoffe. Sie gehört zu den ersten Frühlingskräutern, dessen Blätter schon ab Februar gesammelt werden können, wichtig ist jedoch das Wildkraut zu konsumieren bevor es seine gelben Blüten entfaltet.
Denn ab erscheinen der Blüte bildet die Pflanze das gifte Protoanemonin aus. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der bei Hautkontakt Reizungen, Schleimhautreizungen aber auch Erbrechen und Durchfall auslösen kann. Vom Verzehr ab der Blüte ist also abzuraten.
Es ist bekannt, dass die vitaminreichen Blätter vom Scharbockskraut bei Verdauungsproblemen, Atemwegsbeschwerden und Hautproblemen unterstützen. Aber wusstest du auch, dass es Entzündungen und Schmerzen lindern kann und einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem hat?
Scharbockskraut kann auf verschiedene Arten konsumiert werden. Du kannst es als Tee trinken, indem du einen Teelöffel getrocknete Blätter in eine Tasse heißes Wasser gibst und es für etwa 10 Minuten ziehen lässt.
Aber man kann die jungen Blätter des Scharbockskrauts roh in Salaten oder zum Abendbrot essen. Sie haben einen frischen, zitronigen Geschmack, der gut zu vielen Gerichten passt und geschmacklich wirklich lecker sind.
Du kannst auch Scharbockskrautextrakt oder ein Mazzerat in selbstgemachten Hautpflegeprodukten wie Gesichtsmasken oder Lotionen verwenden.
Die Pflanze selbst wächste gerne auf feuchtem Boden und mag es schattig. In feuchten Laubwäldern, an Ufern von Wasserstellen oder unter einer Hecke im Garten findet man es sehr häufig.