Ich liebe Holunderblüten in all ihren Facetten. Kaum etwas fängt für mich den Frühsommer so wunderbar ein wie ihr unverwechselbarer Duft und ihr feines Aroma. Umso mehr bedauere ich jedes Jahr, dass ihre Blütezeit viel zu schnell vorübergeht.
Zum Glück folgt kurz darauf bereits die nächste duftende Kostbarkeit: die Lindenblüte. Auch wenn sie ihren ganz eigenen Charakter besitzt, eignet sie sich ebenso hervorragend für süße Köstlichkeiten und überrascht mit einer besonders feinen, zarten Note. So kann ich die Blütensaison noch ein wenig länger genießen und all jene Rezepte weiterführen, die ich sonst nur mit Holunderblüten zubereite. Dieses Rezept ist eines meiner liebsten Beispiele dafür.
Gebackene Lindenblüten
Zutaten (für ca. 20-25 Lindenblütendolden):
Teig zubereiten
Mehl, Maisstärke, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen.
Ei und Milch zugeben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen.
Lindenblüten vorbereiten
Die Lindenblütendolden vorsichtig ausschütteln, um kleine Insekten zu entfernen. Nicht abspülen, da sonst der wertvolle Blütenstaub und ein Teil des feinen Lindenaromas verloren gehen können.
Öl erhitzen
Das Frittieröl in einem Topf erhitzen.
Lindenblüten ausbacken
Die Blütendolden am Stiel halten und in den Teig tauchen, sodass sie rundum überzogen sind.
Sofort ins heiße Öl geben und ein paar Sekunden goldgelb ausbacken.
Abtropfen lassen
Die gebackenen Lindenblüten mit einer Schaumkelle ode Gabel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Servieren
Noch warm mit Staubzucker bestreuen und sofort genießen.